Kreisverband Wolfenbüttel
gj - 2007-10-05
Die Grüne Jugend Wolfenbüttel lehnt die Aussagen zu Rechts- sowie Linksextremen der aktuellen LandtagsbewerberInnen der CDU für die Wahlkreise 9 und 10 entschieden ab. Unserer Ansicht nach ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und freier Staat, in der jeder das Recht hat, seine Meinung zu äußern und angehört zu werden. Auf demokratischem Weg zu Mandaten gekommene Andersdenkende dürfen nicht vom politischen Prozess ausgeschlossen werden. Durch Ignorieren sind Konflikte nicht lösbar. Die Gründe des wachsenden Zulaufs für Parteien, die menschenverachtende Ideologien vertreten, sind nicht mit Repressalien zu beheben, als durch die Auseinandersetzung mit den Thesen. - Natürlich werden die Thesen dadurch in die Öffentlichkeit gerückt, doch man darf dieser Aufklärung nicht ausweichen, sondern muss sich ihr stellen und muss die Behauptungen argumentativ entlarven. Nur ein solcher Umgang kann langfristig erfolgreich sein. Ein Verbot der Parteien verschafft ihnen stattdessen den Reiz des "Unerlaubten" und führt nicht zum Ende der Auseinandersetzung.
Übrigens ist es für die Grüne Jugend völlig unverständlich, warum die CDU-KandidatInnen Parteien wie NPD und Linke in einen Topf werfen, falls politische Nachhilfeunterricht für die amtierende Generation nötig ist, stehen wir gerne zur Verfügung.